tdh AG Presse

07.10.2011 Vortrag Deutsche Banken finanzieren Waffenhersteller

Pressebericht in Remszeitung 28.10.2011

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15.06.2008 Pressebericht: Benefizkonzert am 15.06.2008

mit
Konzertpianist Michael Nuber und der Flötistin Silke Scherr

anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Kinderhilfswerks terre des hommes Deutschland e.V.

in Schwäbisch Gmünd:

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01.09.2007 Pressebericht: Eröffnung Ausstellung 40 Jahre terre des hommes in Aalen Stadtbibliothek Gmünderstrasse 9:

Bilder der Ausstellungseröffnung s. Rubrik => AKTIVITÄTEN => AUSSTELLUNG



02.05.2007 Pressebericht: Eröffnung Ausstellung 40 Jahre terre des hommes in der Stadtbibliothek Schwäbisch Gmünd am 03.05.2007:

Bilder der Ausstellungseröffnung s. Rubrik => AKTIVITÄTEN => AUSSTELLUNG




04.05.2007 Pressebericht: 40 Jahre terre des hommes Plakate in der Bibliothek



»Stoppt Kindersoldaten«



16.02.2007 terre des hommes am Scheffold-Gymnasium Schwäbisch Gmünd:
»Stoppt Kindersoldaten«

Aktion und Informationen zum Red Hand Day




09.10.2006: WTOpoly in Schwäbisch Gmünd :

Schwäbisch Gmünd Ein Spiel: Wir schreiben das Jahr 2006. Es gibt keine Bürger mehr, nur noch Konsumenten. Konzerne ziehen übers Spielfeld und sichern sich gewinnbringende Investitionen. Nur der Profit zählt. Gezogen wird nach Würfelaugen oder Absprache mit der WTO. Ziel ist der Freihandel. Scheffoldgaukler und BUND-Jugend inszenierten diese Monopoly-Variante auf dem Johannisplatz als Straßentheater; Ähnlichkeiten mit dem realen Welthandel sind weder zufällig noch unbeabsichtigt. Weitere Informationen zu WTOpoly gibt es unter: http://www.wtopoly.de

Hier gibt es Bilder und einen Kurzfilm vom Straßentheater WTOpoly in Schwäbisch Gmünd



01.07.2005 Pressemitteilung: terre des hommes Arbeitsgruppe Schwäbisch Gmünd

Erster „White Band Day“ in Schwäbisch Gmünd

terre des hommes-Aktion gegen weltweite Armut

Etwa zur selben Zeit, als in Berlin zahlreiche Prominente wie Herbert Grönemeyer, Xavier Naidoo, Claudia Schiffer, Anne Will, Schauspielerin Nina Hoss, Kardinal Sterzinsky und der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Wolfgang Huber, zur Bekämpfung der weltweiten Armut aufriefen, taten dies am vergangenen Samstag Mitglieder der Gmünder terre des hommes-Gruppe, des Gmünder Weltladens und der Friedenswerkstatt Mutlangen an ihrem Aktionsstand am Johannisplatz.

Die Gmünder Aktion steht im Zusammenhang mit der internationalen Kampagne „Global Call to Action against Poverty“, in der bereits mehr als 60 Länder zusammengeschlossen sind. Überall steht das „Weiße Band“ als Symbol für die weltweite Kampagne. In Deutschland erinnert die weltweite Kampagne am 2. Juli und 10. September mit „White Band Days“ die Regierungen die Regierungen der G 8-Staaten an ihre in der Millenniumserklärung im Jahr 2000 gemachten Versprechen zur Armutsbekämpfung und fordert sie auf: Macht Armut zur Geschichte. Das Thema wird beim G8-Gipfel in Schottland vom 6.- 8. Juli und vor allem beim UN-Gipfel im September 2005 an vorrangiger Stelle der Tagesordnung stehen.

Trotz des regnerischen Wetterr bekundeten zahlreiche Passanten ihr Interesse für das Anliegen der weltweiten Aktion und forderten mit ihrer Unterschrift die deutsche Bundesregierung zum verstärkten Handeln für eine Ende der Armut auf. Nicht wenige von ihnen nahmen das Weiße Band als Symbol der weltweiten Aktionen entgegen, welches sie für jedermann sichtbar künftig an ihrem Handgelenk tragen werden.

Der Hintergrund der „Weltweiten Aktion gegen Armut“:  Täglich sterben allein an den Folgen von Hunger und Unterernährung 24.000 Menschen weltweit. Mehr als 860 Millionen Menschen können nicht lesen und schreiben. In den ärmsten Ländern ist eine Schwangerschaft lebensgefährlich: Eine von 48 Frauen stirbt bei der Entbindung. Mehr als eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Jährlich sterben elf Millionen Kinder an vermeidbaren Krankheiten.

Zahlen, die erschrecken und doch nur einige wenige der unzähligen Facetten der globalen Armut sind, und die im Jahr 2000 die Regierungschefs dieser Welt bewogen hatten, die Millenniumserklärung der Vereinten Nationen zu unterzeichnen. Das Ziel: bis 2015 die Anzahl der in extremer Armut lebenden Menschen auf die Hälfte zu senken. Fünf Jahre nach Verabschiedung dieser Erklärung ist es nicht gut um dieses Vorhaben bestellt. Und das, obwohl die Menschheit heute die Mittel hat, die Armut zu beseitigen. Besonders in Afrika erscheint die Lage desolat. Wenn das gegenwärtige Tempo beibehalten wird, so wird der afrikanische Kontinent das Ziel der Armutshalbierung nicht im Jahr 2015, sondern erst im Jahr 2147 erreichen.

Das Anliegen der Aktion am Johannisplatz wurde am Sonntag von den Organisatoren des Ökumenischen Begegnungstags der Weststadt-Kirchengemeinden auf dem Ziegerhof und beim Gemeindefest von Sankt Peter und Paul im Martinushaus auf dem Hardt aufgegriffen.

Auch dort beteiligten sich die Besucher an der Unterschriftenaktion. Den Appell an die deutsche Bundesregierung kann man noch bis Ende August im Weltladen, bei Aura Naturkost und in verschiedenen Gmünder Kirchen unterzeichnen.

Weitere Informationen unter: www.deine-stimme-gegen-armut.de

Voices against poverty: Millennium Campaign



28.06.2005 Pressemitteilung: terre des hommes Arbeitsgruppe Schwäbisch Gmünd

terre des hommes - Aktion am ersten White Band Day


2005 – ein entscheidendes Jahr für die Armutsbekämpfung

Im September 2000 verabschiedeten die Staats- und Regierungschefs von 150 Ländern die „Millenniumserklärung“ der Vereinten Nationen – ein weitreichendes Programm zur Armutsbekämpfung. Insgesamt acht Ziele sollen bis 2015 umgesetzt werden. Bisher wurde davon allerdings nur wenig erreicht.

Über 100 deutsche Nichtregierungsorganisationen (NRO) und prominente Persönlichkeiten wie Herbert Grönemeyer, Xavier Naidoo, Claudia Schiffer und Anne Will erinnern daher mit der Aktion „Deine Stimme gegen Armut“ die Verantwortlichen an ihre Millenniumserklärung.

Diese Aktion versteht sich als Teil der internationalen Kampagne „Global Call to Action against Poverty“, in der bereits mehr als 60 Länder zusammengeschlossen sind. Überall und immer steht das „Weiße Band“ als Symbol für die weltweite Kampagne. In Deutschland erinnert die weltweite Kampagne am 2. Juli und 10. September mit „White Band Days“ die Regierungen massiv an ihre Verpflichtungen und fordert sie auf: Macht Armut zur Geschichte.

Die Koordination der Aktionen in Deutschland hat VENRO übernommen - ein freiwilliger Zusammenschluss von rund 100 deutschen Nicht-Regierungsorganisationen, darunter Brot für die Welt, Deutsche Welthungerhilfe, Misereor und terre des hommes.

Die Gmünder terre des hommes-Arbeitsgruppe hat sich für eine Aktion in der Gmünder Innenstadt am ersten Aktionstag der weltweiten Kampagne gegen Armut, d.h. am Samstag, den 2. Juli 05, entschieden. Sie wird dabei unterstützt von Mitgliedern des Gmünder Weltladens und der Friedenswerkstatt Mutlangen.

Mittelpunkt der Aktion, die in der Bocksgasse am Johannisplatz in der Zeit von 9 bis ca. 13 Uhr stattfinden wird, ist eine Unterschriftenaktion mit einem Appell an Bundeskanzler Gerhard Schröder im Vorfeld des G8-Gipfels in Schottland in der kommenden Woche. Die Besucher des Aktionsstandes werden außerdem dazu ermuntert, das ihnen angebotene „Weiße Band“, das Symbol der weltweiten Aktionen, künftig wie Hunderttausende in aller Welt am Handgelenk zu tragen und damit ihre Regierungschefs zum Handeln aufzufordern.

Auch nach diesem Aktionstag kann man den Appell an Bundeskanzler Schröder noch bis Ende August im Weltladen und voraussichtlich auch in Gmünder Kirchengemeinden unterzeichnen.

Weitere Informationen unter www.deine-stimme-gegen-armut.de
Direkt zur Unterschriftenaktion online: Deine Stimme gegen Armut


12.02.2005 Zeitungsbericht Red Hand Day Mutlangen unter: www.friedensband.de Mutlangen


22.01.2005 terre des hommes Arbeitsgruppe Schwäbisch Gmünd

terre des hommes leistet wirksame Hilfe in Südostasien


Info-Stand und Spenden-Sammelaktion der Gmünder Arbeitsgruppe

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen der Gmünder terre des hommes-Gruppe bitten am Samstag, 22. Januar in der Gmünder Innenstadt von 10 Uhr bis 12.30 Uhr um Spenden für die Opfer der Flutwelle in Südostasien. Damit sollen die weiträumigen Hilfsmaßnahmen von terre des hommes in den von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen unterstützt werden.

Das Kinderhilfswerk terre des hommes war eine der ersten Hilfsorganisationen, die in den Katastrophengebieten vor Ort erste Hilfe leistete. In dem am schlimmsten von der Flutwelle getroffenen Distrikt Naggapattinam im Bundesstaat Tamil Nadu in Südindien organisierte die Partnerorganisation SNEHA zusammen mit vielen freiwilligen Helfern aus anderen terre des hommes-Projekten den Aufbau von Notlagern für 50 000 Menschen. Die Überlebenden wurden mit sauberem Trinkwasser, Nahrung und Decken versorgt. Gegenwärtig wird verstärkt Hilfe für die überlebenden Kinder organisiert. Speziell dafür geschulte Mitarbeiter spielen und sprechen mit den Kindern und kümmern sich darüber hinaus um die Zusammenführung von Familien. Viele Mütter, die ihre Kinder verloren haben, werden intensiv betreut.

Auch in der vom langjährigen Bürgerkrieg betroffenen Provinz Aceh auf Sumatra/Indonesien kam terre des hommes gleich von Anfang an den Betroffenen vor Ort zu Hilfe. Schon am dritten Tag nach der Katastrophe wurden Hilfslieferungen auf dem Landweg in die Region gebracht. Am 4. Januar konnte das erste Flugzeug mit 10 Tonnen Hilfsgütern in Banda Aceh landen. terre des hommes Deutschland hat inzwischen 500 000 Euro für die Finanzierung der Soforthilfe-Maßnahmen zur Verfügung gestellt. Innerhalb von zwei Monaten werden 50 LKWs Hilfsgüter in die Katastrophenregion bringen. 50 Studenten sollen in Kurztrainings auf die psychosoziale Versorgung Betroffener vorbereitet werden und anschließend 6 Monate lang in der Region Aceh arbeiten.

Nach Schätzungen von terre des hommes werden 30 000 Menschen einige Monate lang auf Nothilfe angewiesen sein. Gleichzeitig muß die spätere Unterbringung dieser Menschen sowie die Instandsetzung der nötigen Infrastruktur bewerkstelligt werden. Schulen und Krankenstationen müssen wieder aufgebaut werden und viele Fischer benötigen neue Boote und Netze.
Ein weiterer Schwerpunkt der Hilfe sei die psychosoziale Betreuung der Kinder, die durch die Katastrophe und den Verlust von Angehörigen schwer traumatisiert seien, so Norbert Müller von der Gmünder terre des hommes-Gruppe. Das Kinderhilfswerk terre des hommes wird sich auch am Wiederaufbau der zerstörten Gebiete beteiligen. Ziel ist es, dass die Menschen, die häufig ihre gesamte Existenzgrundlage verloren haben, wieder Hoffnung schöpfen und langfristig wieder selber für sich sorgen können.

In Ergänzung zur Spenden-Sammelaktion wird die Gmünder Arbeitsgruppe mit einem Info-Stand vor dem Weltladen in der Münstergasse von 10 bis 12.30 Uhr über die Hilfsmaßnahmen von terre des hommes in den südostasiatischen Katastrophengebieten informieren. Um die vielfältige Hilfe des Kinderhilfswerks terre des hommes zu finanzieren zu können, wird auch weiterhin um Spenden für die Opfer der Flutwelle gebeten:
Konto 700 800 700, Volksbank Osnabrück eG, BLZ 265 900 25, Stichwort: »Flutwelle«

Weitere Informationen zur Hilfe von terre des hommes im Internet unter www.tdh.de.


Flutkatastrophe in Südostasien
terre des hommes Gmünd bittet dringend um Spenden


Das Kinderhilfswerk terre des hommes ruft dringend zu Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien auf. Wie Norbert Müller von der terre des hommes-Arbeitsgruppe Schwäbisch Gmünd mitteilt, wurden am Montag nach den Angaben des Soforthilfekoordinators von terre des hommes die ersten 50.000 Euro für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Die Soforthilfe konzentriert sich auf die Länder Indien, Thailand und Indonesien, in denen terre des hommes seit vielen Jahren Projekte unterstützt. Dabei werden vor allem Lebensmittel, Medikamente und Notunterkünfte in den Katastrophengebieten benötigt. Die Hilfsmaßnahmen werden von terre des hommes-Projektpartnern vor Ort durchgeführt. So sei bereits wenige Stunden nach der Katastrophe in der südindischen Provinz Nagapattinam ein Notaufnahmelager für 1.500 Menschen eröffnet worden. Nach Mittteilung von Partnern in der Region seien sehr viele Kinder unter den Opfern des Erdbebens.

In der indonesischen Provinz Aceh, in der das Kriegsrecht herrscht, gestalte sich die
Hilfe hingegen schwierig. terre des hommes forderte die indonesische Regierung auf, die
Kriegshandlungen zu beenden und den Zugang für Hilfsorganisationen zu erlauben, um so die Versorgung der Erdbebenopfer durch Hilfsorganisationen zu ermöglichen.

Online-Spenden können über die terre des hommes-Homepage (www.tdh.de) vorgenommen werden. Banküberweisungen an terre des hommes sollten über das Spendenkonto 700 800 700 bei der Volksbank Osnabrück eG, BLZ 265 900 25 (Stichwort: Flutwelle) erfolgen.

weitere Informationen/Links:

Aktuelle Hilfsmaßnahmen von terre des hommes und Hintergrundinformationen

Möglichkeit zur Onlinespende für die Opfer der Flutkatastrophe


Kinder sind keine Ware!

Vortrag von Dr. Boris Scharlowski

im Prediger in Schwäb. Gmünd

am Freitag, 22.10.04, um 19 Uhr

Der weltweite Menschenhandel hat sich zu einem der gewinnträchtigsten Bereiche der organisierten Kriminalität entwickelt. Davon betroffen sind schätzungsweise mehr als eine Million Kinder, die jedes Jahr neu verkauft und als Sklaven ausgebeutet werden. Auch nach Deutschland gelangen jährlich Tausende von Mädchen und Jungen, die Opfer von Kinderhändlern geworden sind und zunehmend aus ost- und südosteuropäischen Ländern stammen.

Dr. Boris Scharlowski, Koordinator der Internationalen Kampagne gegen Kinderhandel beim Kinderhilfswerk terre des hommes, wird in seinem Vortrag darüber informieren, wie Kinderhandel abläuft, welches seine Ursachen und Hinter-gründe sind und was wir dagegen tun können.

Dazu laden die VHS Schwäbisch Gmünd und die Gmünder terre des hommes-Gruppe herzlich ein.

Weitere Informationen zum Thema Kinderhandel:

http://www.tdh.de/stop/index.htm


25.06.2004 terre des hommes und Weltladen zogen Bilanz:

Viele Gmünder stimmten für gerechteren Welthandel

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Am Ende ihrer mehrwöchigen Aktion für mehr Gerechtigkeit im Welthandel konnten die Gmünder terre des hommes-Gruppe und die Mitarbeiter/innen des Weltladens am Rande der Mitgliederversammlung im Franziskaner ein Resümee ziehen, das alle Erwartungen übertraf: Knapp über 1000 Stimmen für mehr Gerechtigkeit im Welthandel sind seit dem Weltladentag am 8. Mai von vielen Akteuren im Gmünder Raum gesammelt worden. Dies ist das zweit-beste Ergebnis in ganz Baden-Württemberg und entspricht mehr als einem Prozent der in ganz Deutschland abgegebenen Stimmen.

Hinzu kommt ein weiter Erfolg: von drei Kandidaten, die sich für das Europa-Parlament beworben hatten, erhielt die terre des hommes-Gruppe Selbstverpflichtungserklärungen zugesandt, worin die Unterzeichner versprachen, sich für eine europäische Handelspolitik einzusetzen, die sich an den Menschenrechten orientiert und den Armutsländern der Dritten Welt echte Chancen für ihre Entwicklung eröffnet. Entsprechende Erklärungen abgegeben haben: Philipp Buri (CDU), Heide Rühle und Cem Özdemir (beide: Bündnis 90/Die Grünen).

Bis kurz vor der Europa-Wahl hatten in Deutschland 86 KandidatInnen eine solche Selbst-verpflichtung unterzeichnet. Von diesen wurden 41 gewählt. Somit haben 9 Abgeordnete der CDU/CSU, 16 Europa-Parlamentarier der SPD, 11 Abgeordnete von Bündnis 90/ Die Grünen, 1 Abgeordneter der FDP sowie 4 PDS-Mitglieder durch ihre Unterschrift zugesagt, sich für eine Verbesserung der EU-Handelspolitik im Interesse der Armen einzusetzen.

Vor dem Gmünder Weltladen wurde an vier verschiedenen Tagen zeitgleich zum Gmünder Wochenmarkt für Solidarität mit den vielen Millionen Menschen in der Dritten Welt geworben. Dabei konnte man aus den zahlreich geführten Gesprächen mit den Passanten entnehmen, dass viele von ihnen sich gerne mit ihrer Stimme dafür einsetzen, dass die Menschen in den Armutsländern Afrikas, Asiens, Mittel- und Südamerikas nicht mehr wie bisher unter ungerechten Welthandelsbedingungen massiv zu leiden haben.

In ähnlicher Weise wie terre des hommes und Weltladen in Schwäbisch Gmünd hatten in den vergangenen Wochen Aktionsgruppen in ganz Deutschland ihren Einsatz für mehr Gerechtig-keit im Welthandel demonstriert. In über 500 Kommunen folgten Weltläden, Kirchengemein-den, entwicklungspolitische Initiativen, Jugendgruppen, Schulen und Einzelpersonen dem Aufruf des Aktionsbündnisses "Gerechtigkeit jetzt! – Die Welthandelskampagne" und animierten die Bürger zur Stimmabgabe. Zentrale politische Forderung der Aktion war, die Europäische Agrarpolitik so zu verändern, dass die Märkte der Entwicklungsländer nicht länger von hoch subventionierten und billigen Agrarprodukten aus der EU überschwemmt werden, denn die Landwirte des Südens können mit diesen Dumpingpreisen, die ihre Existenz gefährden, nicht mithalten.

Gerechtigkeit jetzt! - Die Welthandelskampagne ist ein wachsender Zusammenschluss von bislang 31 Nichtregierungsorganisationen aus den Bereichen Kirche, Gewerkschaften, Menschenrechte, Umwelt und Entwicklung, darunter Brot für die Welt, Misereor und der Weltladen-Dachverband. Gerechtigkeit jetzt! will die deutsche Öffentlichkeit über die laufenden Verhandlungen in der WTO informieren und Unterstützung für die Anliegen einer gerechten Welthandelspolitik gewinnen. Die deutsche Kampagne sieht sich als Teil einer wachsenden internationalen Bewegung für mehr Gerechtigkeit im Welthandel.

An der Aktion von terre des hommes und Weltladen in Schwäbisch Gmünd, die von den Bundestagsabgeorneten Norbert Barthle und Christian Lange, Landrat Klaus Pavel, Sozial-dezernent Josef Rettenmaier und den beiden Dekanen, Hermann Friedl und Immanuel J.A. Nau. ausdrücklich unterstützt wurde, beteiligten sich erfreulicherweise auch die Gmünder Kirchengemeinden Heilig-Kreuz, Sankt Michael, Sankt Peter und Paul, Sankt Maria (Wetzgau-Rehnenhof), Sankt Albanus (Herlikofen), Sankt Leonhard (Hussenhofen), Sankt Georg (Mutlangen-Lindach), ferner die kath. Kirchengemeinden in Heubach und Mögglingen, die Pfadfinder in Heubach, die Schwestern vom Kloster der Franziskanerinnen und vom Seniorenzentrum Sankt Anna (beide in Schwäbisch Gmünd) und die Friedenswerkstatt Mutlangen.

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Von den drei Unterzeichnern einer Selbstverpflichtungserklärung hat die erneut ins Europaparlament gewählte Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Frau Heide Rühle, am Freitag, 25. Juni 2004, im Gmünder Weltladen stellvertretend für die übrigen gewählten Abgeordneten die über 1000 gesammelten Stimmen für einen gerechteren Welthandel entgegengenommen.

Mehr zur Aktion in Schwäbisch Gmünd unter Rubrik AKTIVITÄTEN AKTIONEN

LINKS zum Thema:

Gerechtigkeit jetzt!

Weltladen-Dachverband

Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen im Europaparlament Frau Heide Rühle

Bilder der Aktion: MEHR GERECHTIGKEIT IM WELTHANDEL in Schwäbisch Gmünd


09.08.2003 terre des hommes-Arbeitsgruppe Schwäbisch Gmünd

Zeichnen gegen Kinderhandel -
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Eichenrainschule Schwäbisch Gmünd Lindach beteiligte sich an der Malaktion von terre des hommes

Zeich(n)en gegen Kinderhandel

Eichenrainschule beteiligte sich an der Malaktion von terre des hommes

Gmünd-Lindach (fb) _ Nach Anregung von Norbert Müller, dem Leiter der Arbeitsgruppe von terre des hommes in Schwäbisch Gmünd, nahmen die Klassen 3 und 4 der Eichenrainschule in Lindach an der Malaktion des Kinderhilfswerk terre des hommes teil. Unter dem Motto: Kinderträume. Was wünschst du den Kindern dieser Welt? wurde zum Zeichnen gegen Kinderhandel aufgerufen.


Das Kinderhilfswerk terre des hommes und der Fußball-Nationalspieler Christoph Metzelder wollen mit der Aktion "Zeichnen gegen Kinderhandel" allen Kindern die Möglichkeit geben, sich aktiv daran zu beteiligen. Mit den Bildern soll am 13. September diesen Jahres in Düsseldorf an der Rheinpromenade eine große Galerie aufgebaut werden, um somit ein Zeichen gegen Kinderhandel zu setzen.



Viele Kinder hierzulande können sich überhaupt nicht vorstellen, dass es Kinder gibt, die nicht zur Schule gehen dürfen, sondern einfach verkauft werden. Für diese Mädchen und Jungen, meist aus Entwicklungsländern, sind drei Mahlzeiten am Tag oder gar Süßigkeiten ein Traum. Ist das gerecht? Die Schüler der Eichenrainschule überlegten sich, was für Kinder wirklich wichtig ist. Ihre Gedanken über das, was jedem Kind zustehen sollte, brachten sie dann in Form von regelrechten Kunstwerken zu Papier.



Terre des hommes will mit seinen Aktionen vor allem die Öffentlichkeit informieren. Viele Menschen wissen nicht, wie Kinder überall auf der Welt vermarktet und ausgebeutet werden auch bei uns in Westeuropa. Zusammen mit Partnern vor Ort wird die Kampagne gegen Kinderhandel bisher vor allem in Südostasien, Indien, Lateinamerika, im südlichen und westlichen Afrika umgesetzt. terre des hommes fordert deshalb, dass Kinderhandel endlich offiziell als Verbrechen anerkannt werden muss. Auch dürfen Jungen und Mädchen, die zu illegalen Tätigkeiten gezwungen wurden, nicht mehr als Kriminelle verfolgt werden und jedes Land sollte Meldestellen einrichten, um vermisste und gehandelte Kinder zu registrieren. Ebenso müssen die Behörden ihnen eine sichere Rückkehr in ihr Heimatland garantieren.


Die Opfer

Opfer von Händlern sind meist Mädchen und Jungen, die in ärmlichen Verhältnissen leben. Irgendeine Mittelsperson zahlt der Familie Geld und verspricht, dem Kind eine Ausbildung oder einen guten Job zu verschaffen, der sich immer an einem anderen Ort befindet. Die Hoffnung dieser Kinder ist groß, sich und die Familie, durch einen guten Job, aus der Armut befreien zu können. Jedoch wartet meistens nur jahrelange Ausbeutung auf sie: Sie müssen wie Sklaven auf Plantagen oder in Haushalten arbeiten, werden zu Prostitution gezwungen oder als Drogenkuriere und Bettler missbraucht. Babys und Kleinkinder gelangen außerdem auf den kommerziellen Adoptionsmarkt.

Beispiel Chanthorn

Das Beispiel der vierzehnjährigen Chanthorn aus Kambodscha steht für tausende andere. In ihrem bisherigen Leben gab es immer zu wenig zu essen und zu viele Sorgen. Dann bekam sie eine traumhafte Arbeitsstelle angeboten. Sie sollte als Köchin in die Stadt! Doch statt in einem Restaurant Geld zu verdienen, wurde sie zuerst an einen alten Mann verkauft, der sie sexuell missbrauchte, und später in ein Bordell in Poi Pet. Nach zwei Jahren wurden ihre Qualen durch eine Polizeirazzia beendet. Jetzt lebt sie in einem Frauenkrisenzentrum in der Hauptstadt Phnom Penh und macht dort eine Lehre als Schneiderin.

Das Kinderhilfswerk terre des hommes sucht noch viele weitere Mitarbeiter, die im Kampf gegen Gewalt und Ungerechtigkeit in der Welt helfen wollen. Jeder kann mitmachen! Oft genügt schon eine Unterschrift, mit der bestätigt wird, dass man gegen Kinderhandel ist. Beteiligen Sie sich an der Unterschriftenaktion von terre des hommes gegen Kinderhandel. Weitere Informationen bei Norbert Müller, Telefon (0 71 71) 7 11 62.

Die Schüler der Eichenrainschule malten gegen das Kinderelend dieser Welt an. Terre des Hommes zeigt, was daraus entstand.Foto: bt

Weitere Informationen zum Thema:

Internationale Kampagne gegen Kinderhandel

Informationen zu tdh finden Sie unter der offiziellen homepage von terre des hommes Osnabrück www.tdh.de Wenn Sie mehr über uns wissen wollen ...

 

Spendenkonto der tdh : Volksbank Osnabrück eG BLZ: 265 900 25, Konto-Nr. 700 800 700